Weniger als 5 km von Portoscuso entfernt, auf dem Gebiet von San Giovanni Suergiu, hat sich Punta Trettu den Ruf als bester Kitesurf-Spot Sardiniens erworben — und für viele Fahrer als einer der besten Europas. Es ist kein Zufall, dass hier Menschen aus aller Welt trainieren: Die Bedingungen sind fast lehrbuchhaft.
Warum dieser Spot so besonders ist
Das Geheimnis liegt in der Lagune: absolut flaches Wasser, ein sandiger, seichter Meeresgrund auf etwa 500 Metern vom Ufer, nie tiefer als ein Meter. Diese Kombination macht ihn selbst für Anfänger sicher und gleichzeitig perfekt für Freestyle-Fahrer, die Tricks trainieren wollen, ohne das Risiko bewegter See. Der vorherrschende Wind ist der Mistral, der von April bis September beständig weht, oft verstärkt durch einen thermischen Effekt, der an sonnigen Tagen bis zu 10 Knoten hinzufügen kann.
Eine internationale Bühne
Punta Trettu ist regelmäßig Austragungsort von Etappen der italienischen Big-Air-Meisterschaft, unter der Schirmherrschaft des italienischen Segelverbands, sowie internationaler Junioren-Wettbewerbe im Freestyle und Big Air. Es ist nicht ungewöhnlich, Weltklasse-Athleten Seite an Seite mit jemandem trainieren zu sehen, der zum ersten Mal ein Board in die Hand nimmt.
Was Sie vor Ort finden
Entlang des Strandes bieten mehrere Kitesurf-Schulen Kurse für alle Niveaus, dazu Materialverleih, einen Ruhebereich, eine Bar und einen Seenotrettungsdienst. Sie müssen nicht alles von zu Hause mitbringen: Auch absolute Anfänger können eine Lektion buchen und sicher ins Wasser gehen.
Von Portoscuso aus
Man erreicht den Ort über die SP 75 Richtung San Giovanni Suergiu, vorbei am Weiler Matzaccara: weniger als 5 km, zehn Autominuten. Sie können den Tag in Punta Trettu verbringen und abends zur Villa Red Melons zurückkehren, für eine echte Dusche, das Salz noch auf der Haut.
Praktische Tipps
- Wenn Sie noch nie gekitet haben, buchen Sie eine Lektion bei einer der örtlichen Schulen: Die Bedingungen sind ideal für den Einstieg, aber die Sicherheitsgrundlagen braucht es trotzdem.
- Die beste Zeit ist von April bis September, wenn der Mistral am beständigsten weht.
- Wenn Sie nur zuschauen möchten: Am späten Nachmittag sind die meisten Fahrer im Wasser und das Licht für Fotos am besten.
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